Philosophische Praxis Denken anstoßen – Anstößiges Denken
„Es ist nicht gesagt,
dass es besser wird,
wenn es anders wird;
wenn es aber besser werden soll,
muss es anders werden.“
(Georg Christoph Lichtenberg)

Ein Plädoyer für anstößiges Denken

Ohne es immer zu wissen: Unser beruflicher und privater Alltag ist „philosophischer“ als wir es je anzunehmen vermögen. Besonders in Zeiten von Veränderungen, Umbrüchen oder in Krisensituationen kommen wir mit uns und der Welt „philosophisch“ in Berührung.
Diese Gegebenheiten sind oft Anstoß für viele Fragen, die nach einer Antwort suchen.
Es sind Fragen, die die Qualität des eigenen Lebens unmittelbar berühren.
Das Philosophische hört nicht auf: in Partnerschaft und Liebe,
in Freundschaft und Familie, in jeder zwischenmenschlichen Beziehung ist es auffindbar:
Was machen diese heute aus? Wie lassen sich in ihr Nähe und Distanz, Autonomie und Bindung, Geben und Nehmen harmonisch ausbalancierten? Welches sind die Geheimnisse einer gelingenden Bindung und Kommunikation?
Warum gibt es Konflikte? Aus welchen Gründen machen wir Fehler oder scheitern gar?
Und: Wie werde ich erwachsen?
Auch im Beruflichen „steckt“ viel Philosophisches: Es geht um Entwicklung bzw. Karriere, um Sinngebung, Werte, Zukunftsorientierung. Es geht auch um Problemlösung und richtige Entscheidungsfindung. Es geht um optimales Handeln, das Ziel und Ergebnis in Übereinstimmung bringen lässt.
Ist Zukunftsdenken oder moralisches Verhalten im Arbeitsalltag noch zeitgemäß? Was bedeutet lebenslanges Lernen am Arbeitsplatz? Was bedeutet Mobbing? Lassen sich Beschäftige im Sinne des Betriebes motivieren? Oder: Regiert Geld wirklich die (betriebliche) Welt?
Es geht stets darum, der Wirklichkeit offen und neugierig zu begegnen; sie bewusst zu erfahren; sie neu zu denken – Wege zu finden für innovatives Handeln mit nachhaltiger Gestaltung.






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